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Samstag, 10. September 2011

10.09.11 Jahrestag

Zugegeben, der Jahrestag von A. und mir war schon letztes Wochenende, aber heute möchte ich ein paar Fotos davon präsentieren. Ich weiß nicht, was uns geritten hat, aber wir beschlossen, den Nachmittag mit unseren Kameras auf dem Göttinger Stadtfriedhof zu verbringen, und von dort aus dann in der Nähe essen zu gehen (Die "Lotusblume" empfehle ich hiermit absolut weiter!). Beides haben wir auch getan und vor allem wieder einmal festgestellt, dass es auf dem Stadtfriedhof eine Menge Sehenswertes (z.T. sehr imposante Grabstätten) gibt und die kleine Kapelle am Eingang vor allem des Nachts eine Augenweide ist. Zu schade, dass keiner von uns beiden ein Stativ dabeihatte.




















Montag, 13. Juni 2011

12.06.2011 Batgirl und ihre lesenden Akrobaten


Am gestrigen Pfingstsonntag, nach knapp zweiwöchiger Tristesse, beschlossen A. und ich, uns die zweite Auflage der offenen Göttinger Lesebühne "Acrobat Readers" im Nörgelbuff anzusehen. Großzügigerweise durfte ich von der Verantwortlichen Ninia ein Foto vor dem Mittelpunkt des Abends (einer Komposition mit Mikrofon, Schreibtischlampe, Tisch, Stuhl und einer Bierglasvariablen) schießen.

NiniaLaGrande


Der Abend begann vielversprechend, und noch besser: Er hielt, was er versprach. Ninia eröffnete moderiend sowohl die erste als auch die zweite Hälfte des Lesereigens mit einem bisher unveröffentlichten Text über Einsamkeit im Alter, sowie einem traurigen   Gedicht und übergab die Sitzgelegenheit vor dem Publikum direkt im Anschluss an die Teilnehmerin mit dem wohl weitesten Anreiseweg, mieze medusa aus dem zauberhaften Wien, die bei ihrer Göttingenpremiere mit einem breiten Themenspektrum, angefangen bei ihrer geistigen Landflucht aus der Heimat Österreich, bis zur Liebe zu ihrer (esmanchmaleinbisschenzugutmeinenden aberdennochimmerfürsiedaseienden) "Mama" ("aber nicht nur...!"), gepaart mit deutlichen Spitzen an die internationale Politik, vollends überzeugen konnte.

Danny präsentierte zu Beginn zwei Texte über seinen Umgang mit dem Thema Liebe und das Problem, für jemanden nur ein "Freund" zu sein, und widmete sich in der zweiten Hälfte des Abends der Verrohung und Abstumpfung der Menschheit. Nach ihm betrat Martin (der Überraschungsgast der ersten Ausgabe von Acrobat Readers) mit seiner obligatorischen Plastiktüte, bestückt mit poesiegefüllten Notizheften und selbstverlegten Bänden, die Bühne, distanzierte sich auf der Basis "unmusikalischer" Rhythmen (Zitat) gekonnt von der ihm merkwürdig erscheinenden Gesellschaft und machte der Moderatorin Ninia in einem Textduett ein unmoralisches Angebot.

Herdis

Herdis, deren Bühnenauftritt am gestrigen Tag glimpflicher abging als der Auftritt im wörtlichen Sinn war die Nächste im Bunde, deren Texte sich bei dieser AR-Ausgabe in meinen Augen als Glücksgriffe erwiesen, sehnte sie sich in ihnen doch nach ihrer Kindheit, Jugend, vergangenen Tagen und ihrer besten Freundin, mit der sie so allerlei Schönes erlebt hatte, und fand mit ihrem letzten Text einen kreativ eigen(sinnig)en Zugang zur Welt der Redewendungen und Sprichwörter. Torben, mit dem sonoren tiefen Bass wiederum, überragte die Moderatorin zumindest körperlich und brachte nicht nur die Mikrofonanlage in Bedrängnis, sondern auch die 2x 14-jährige Jasmin. Auch die Fernsehgesellschaft bekam per Magenband sprichwörtlich ihr Fett weg, da sie es eigentlich selbst in der Hand hätte wegzuschauen, und ein Großteil des Publikums fühlte sich bei Torbens Frage nach Glück oder Unglück eines Slammers zwangsweise an zwangvolle Liebeserklärungen zurückerinnert.

Auch Laura von montagsleser.de war diesmal wieder mit dabei und betrieb Selbstreflexion am Beispiel einer Werte-und-Normen-Hausarbeit , griff die Urfrage nach der Henne und dem Ei wieder auf und beantwortete die Frage, weshalb sie denn um Gottes Willen nicht Erziehering werden wollte, bis Manfred, der Überraschungsgast dieser Ausgabe, trotz fehlender Sehhilfe das Publikum mit seinen Ausführungen über Generationenkonflikte und -unterschied anhand seines Großvaters darstellte, die Frage seiner Frau "Was denkst du?" sehr ausführlich beantwortete und - wie Danny - auf das Problem des "Freund"seins einging.

Insgesamt ein wunderschöner Abend, der nach knapp zweieinhalb Stunden ein wohlverdientes Ende fand und das - wohl der Feiertage geschuldet - leider nicht ganz so vollzählige Publikum mit guter Laune in die Nacht entsandte. Schade, dass die Neuauflage erst gegen Ende August stattfinden wird.

PS: Sollte eine der mitwirkenden Personen Wert darauf legen, hier bildlich erwähnt zu werden, so habe ich im Laufe des Abends ein paar schöne Fotos geschossen.

Dienstag, 31. Mai 2011

29.05.11 Poetry Slam im Apex und neue Fundstücke

Am Abend des 29.05. verschlug es A. und mich - im Gegensatz zu meiner ursprünglichen Planung, mir Bachs Matthäuspassion in der Nikolaikirche anzuhören - ins Apex, wo Ninia und C. bei einem Poetry Slam auftreten sollten. Ich war gespannt, insbesondere weil ich an Poetry Slams in Göttingen nur den im ThOP kannte. Und der war standardmäßig so überfüllt, dass man mindestens eine Stunde vorher vor der Tür stehen sollte, um einen guten Platz zu bekommen. Auf dem Weg zum Apex kamen mir wieder einmal ein paar kreative Fundstücke vor die Linse, die ich natürlich wieder hier veröffentlichen möchte.

Da scheint jemand den Leipziger Thomanerchor nicht zu mögen. ^^

Armes Pferdi...


Ok, ist ja gut...


It´s 1984 all over again... 

Wer den Film nicht kennt: Dead Snow.

Klicken zum Vergrößern zwecks besserer Textlesbarkeit

Hier ebenfalls klicken.

Was ist bitte so schwer daran, hier "Polizist*innen" und "Faschist*innen" zu schreiben? ;P




Ein Herz für Linke

Die Internet-Adressen sind auch immer toll ausgesucht.

Montag, 16. Mai 2011

15.05.11 Ausflug nach Nikolausberg und ein schleimiges Model

Am späten Nachmittag des heutigen Tages beschlossen A. und ich, trotz Wettervorhersage (Regen- und Gewitter, Niederschlagswahrscheinlichkeit 93%) noch einmal das Haus zu verlassen und mit Fotokamera(s) bewaffnet auf Motivsuche zu gehen. Nachdem wir den Bus in Richtung ursprünglich geplantes Ziel knapp verpasst hatten, beschlossen wir, uns auf ein "Abenteuer" zu begeben. Ab in die Innenstadt und den ersten Bus nehmen, der dann käme. Wie es das Schicksal so wollte, landeten wir in Nikolausberg. An sich sehr schön, doch innerhalb einer knappen halben Stunde holte uns das Wetter ein. Zwar wohl nicht so schlimm wie es in der Stadt gewesen sein soll, aber immerhin. So fiel allerdings das Ergebnis etwas mau aus und es sind nicht so viele abwechslungsreiche Bilder geworden wie erhofft. Dafür aber gibt es umso mehr Fotos von dieser kleinen süßen Schnecke. Viel Spaß mit unserem kleinen schmierigen Modell (das nicht so schnell wegkriechen konnte). :)



Ich liebe hohe Blendenzahlen.

Da war das Wetter noch schön.

Die Nikolausberger Kirche




Kehrseite der Kirche

Der Gute ist schon ein bisschen älter. ;)