Posts mit dem Label Spaß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spaß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 10. Mai 2011

10.05.11 Knipsing the Protest

Wie versprochen geht es heute weiter (ich habe noch Material für ein paar Tage) mit Schnappschüssen rund um Zeichen politische engagierter Aktivitäten in Göttingen. Ich bin etwas betrübt, dass ich quasi einen Großteil der Stadt schon abgegrast habe, weshalb ich wohl demnächst auch in andere Städte muss, um meinem kleinen Hobby nachzukommen. Evtl. fahr ich mal nach Northeim, da findet man glaube ich noch ganz andere Sachen. ;)

Ich sag da mal nix zu.

"...no matter if you´re black or white... dadidididimm dömm dimm"







Juhu! Wobei ich mich frage, wieso man nicht auch "Nationalsozialist*innen" schreiben kann.

Süß

siehe gestriger Post.


Wenn ihr mich weiter bespaßt, mach ich weiter Werbung für euch. Deal! :D

06.05.11 Tatort Campusnähe - Die Jagd nach dem rosa Penis

Nach einem ausgiebigen familiären Besuch im Krankenhaus bin ich letzten Freitag mit meiner Kamera in Campusnähe unterwegs gewesen. Ich bin jedes Mal fasziniert, was die Göttinger Straßen für tolle Fundstücke und Inspirationen zu bieten haben. Weitere Teile werden in den nächsten Tagen folgen, heute gibt es erst einmal einen kleinen Vorgeschmack. Ich danke in jedem Fall der Antifa und anderen linken Gruppen, die immer wieder zu meiner Freude die Straßen Göttingens schmücken. Wobei ich gerne wissen würde, wer denn diese Klebepenisse auf den Schildern verteilt. ^^

NOM NOM NOM!

Love is everywhere




Demnächst auch wieder in Ihrer 2. Liga!


Widerrechtlich abgestellte Penisse wohl auch.

Danke der Antifa für viele tolle Klebebildchen! :)




Man beachte die Reste des Penis links ^^

Samstag, 30. April 2011

30.04.11 Ausflug in die Stadt - Neue Fundstücke

Ich war mal bei schönem Sonnenschein mal wieder unterwegs. In der Göttinger Innenstadt fand heute eine "Modenschau" statt, der ich jedoch bewusst so gut es ging fernblieb. Stattdessen verfolgte ich die Spuren einer Schmieraktion durch die Straßen. Wer immer mir sagen kann, wer mit diesem Paul Pusch gemeint ist, dem oder der sein herzlich gedankt. Achja, eins noch: Ich habe mit Political Correctness beileibe nicht viel am Hut. Umso herrlicher fand ich die Tatsache, dass inzwischen auch bei der Antifa die Tatsache angekommen zu sein scheint, dass es auch weibliche Faschisten gibt. Ich freue mich schon auf "Soldat*innen sind Mörder*innen".Made my day. :)

Endlich mal ein Hoch auf Genderkorrektheit!

Na, aber hallo! :D

Prost!



Leider kommt hier nicht so gut zur Geltung, dass der Platz nicht ganz gereicht hat. :)

Hinter den Rossmann-Ständern steht noch das kleine Wort "Wichser". Muss ich wohl nochmal los ^^


Pfui, sitz, aus! Brav.

Montag, 21. März 2011

21.03.11 Fußballer, Nerds und Fußballnerds aufgepasst!

Achtung, Suchtgefahr! Vor zwei Tagen kam ich durch Zufall wieder einmal auf die "schreckliche" Seite Mousebreaker.com und erinnerte mich an ein Flashspiel, welches mir vor ein paar Jahren so manche Nacht versüßt hatte und den einprägsamen Namen "Play for your club" trug:

Play for your club

Ein überaus einfaches, wie geniales Spielprinzip: 15 Bälle, die von rechts oder von links ins Bild fliegen und vom Spieler im Vordergrund per Mausklick volley ins Netz gehauen werden müssen. Wenn der Keeper hält, daneben geschossen oder gar gänzlich verfehlt wird, verliert man einen Versuch, bei Torerfolg bleibt die Anzahl der Versuche konstant. Ein volley erzielter Treffer gibt 4000 Punkte, ein Ball der vorher auf dem Boden aufgesetzt hat, nur 2000. Soweit so gut. Gestern allerdings fiel mir auf, dass das Spielprinzip erweitert worden war. Im inzwischen dritten Teil des Spiels "Jumpers for Goalposts", welches mir auf der mousebreaker-Homepage ins Auge fiel, sind zu der Schussvariante Volley auch noch zu verwandelnde Elfmeter, Fallrückzieher, Kopfbälle, etc., sowie eine Hintergrundstory dazugekommen.

Der Spieler beginnt als 18jähriger Möchtegernfußballprofi, der sich durch gute Manager und natürlich seine eigene Leistungen an die Spitze des englischen Vereinsfußballs spielen möchte.


Hierzu bedarf es natürlich harten Trainings, das auch während der großen Karriere nie vernachlässigt werden sollte: 


Ob beim Fallrückzieher, 


beim Elfmetertraining,


oder anderen Standardsituationen muss sich unser Jungspund beweisen, um letzten Endes sowohl seinen Coach, die Presse, seinen Agenten und auch seine (jederzeit austauschbare) Freundin gerecht zu werden.


In zehn Saisonspielen muss sich unser Schützling neben intensiven Trainings beweisen und auch in schlechten Zeiten seine Leistung bringen, um notfalls bei einem Abstieg zumindest auf der Einkaufsliste eines besseren Vereins zu stehen.

Gelingt dies in diversen Partien bis rauf zur englischen Premier League, sind Auszeichnungen und eine herausragende Bezahlung vorherbestimmt.


 Endbetrachtung:

Für mich eine absolut empfehlenswerte Alternative zu den ganzen dämlichen Facebookspielen wie Farmville und Konsorten. Insbesondere der Geschicklichkeitsfaktor darf bei diesem nahezu reinen Klickspiel nicht unterschätzt werden und macht viel vom Suchtfaktor aus. Unbedingt mal antesten!

Donnerstag, 17. März 2011

17.03.11 Sie haben Post!

Hooray! \o/ Die Post brachte mir in den beiden letzten Tagen endlich neues DVD-Futter, welches mir die vorlesungsfreie Zeit ein bisschen versüßen wird.

via Amazon

Via Amazon
Es handelt sich hierbei um drei Staffeln Robot Chicken und die neunte Family Guy-Staffel. Wer den Kram nicht kennt (Family Guy sollte bekannt sein, ist aber eigentlich nur im englischen Original genießbar), kann sich u.a. mit diesem kleinen Video einen kleinen Einblick verschaffen. Witzigerweise ist Seth Green (Stimme von Chris Griffin) auch Mitproduzent von Robot Chicken.

Ich werde mich evtl. später noch dazu äußern, ob man eine Kaufempfehlung aussprechen kann, bei Family Guy hab ich aber die acht Staffeln vorher auch nicht falsch gelegen. :)



Montag, 21. Februar 2011

21.02.11 Und wieder etwas verpasst.

Es ist schon verdammt blöd, wenn man Sänger ist und an einem (Chor-)Konzert nicht mitwirken kann. Noch dümmer ist allerdings, dann noch nicht einmal als Zuhörer anwesend sein zu können. Zumal das aufgeführte Werk die wenigstens Menschen kennen. Nicht weil es unbeliebt oder schlecht ist, sondern eher noch verhältnismäßig jung. Die Rede ist hier von Carl Rüttis Requiem, einer im Jahr 2007 vollendeten und - insbesondere wenn man selbst die Möglichkeit hat mitzuwirken - überaus beeindruckenden Komposition.

Am gestrigen Abend wurde eben jenes Requiem in der Göttinger Johanniskirche u.a. unter Mitwirkung des Göttinger Kammerchores aufgeführt. Und wer war nicht da? Genau. Ich. Ach verdammt, dabei soll es so schön gewesen sein. Lohnt sich auf jeden Fall mal in das Stück reinzuhören. Unter dem Link da oben ist auch ein YT-Video eingebettet, in dem sich der Komponist selbst zu dem Stück äußert.

Eine weitere Erkenntnis des Tages ist, dass es scheinbar so etwas wie Tablettendesigner geben muss. Und wenn es sie noch nicht gibt, dann sollte es sie geben. Zumindest ist auf der Verpackung meines Antibiotikums in hypermoderner diagonaler (!) Schrift eine "Neue Tablettenform" angepriesen. Ich frage mich allerdings, wie das gute Stück vorher ausgesehen haben soll, denn eine wirklich weltbewegende Neuerung stellt für mich eine kleine runde Tablette mit Schlitz auf der Oberseite nicht dar. Offen gestanden hatte ich mir mehr versprochen. So eine chice Sternchenform oder wenigstens ein Mondgesicht. Ein Blümchen oder eine an die Riesenmikroben angelehnte Comicabbildung des zu bekämpfenden Bazillus oder alternativ des Wirkstoffes in Supermankostüm wären doch auch ganz toll gewesen. (Ein Jammer, dass ich nicht zeichnen kann. Das Bild, welches sich gerade vor meinen Augen abzeichnet, ist äußerst niedlich)

Bei dem Gedanken an Tablettendesigner erinnere ich mich an einen Bericht, den ich vor ein paar Jahren mal über Augenpflaster für Kinder gesehen habe. Normalerweise Kinder, die eine Operation oder besondere Behandlung am Auge hatten, ein spezielles Augenpflaster verschrieben und aufgeklebt, damit das Auge vor Belastung geschützt ist. Eine alternative Verwendungsweise ist der Einsatz zur Schielkorrektur. Witzigerweise sind aber ausgerechnet diese Kinder-Augenpflaster ziemlich teuer, was vor allem an den "Designkosten" liegt, die die Hersteller zu tragen haben. Die damaligen Preise, welche in dem ziemlich reißerischen Bericht genannt wurden, kann ich inzwischen eher schlecht nachvollziehen (insbesondere wohl auch, weil der Absatz von solchen Sachen über das Internet zugenommen hat), es wurden hier knapp 100€ für vier Stück berechnet), aber auch Internetpreise zwischen 39€ und 57€ für eine 50Stück-Packung finde ich doch recht happig. Es sind immerhin nur Pflaster.

Nunja, natürlich steckt dahinter noch mehr. Der kindliche Wunsch nach Wohlfühlen, der Wunsch nach Buntem und etwas Schönem. Der Platz in der kindlichen Gesellschaft, die Möglichkeit trotz Krankheit oder "Abnormität" etwas positiv besonderes zu sein, in dem ich mit meinem tollen bunten Pflaster prahlen kann. Aber ehrlich: Ich erinnere mich an keinen Moment, in dem mich ein Bärchen auf meinen Pflastern früher mehr getröstet hat als ein normales. Und wenn ich mir schon etwas über mein Auge kleben muss, schaue ich nicht lieber in den Spiegel, weil darauf coole Haie oder Piraten abgebildet sind, wie z.b. bei den Motiven der Leute von Piratoplast. Vielleicht ist das aber auch zu einfach dargestellt, denn schließlich ist diese Zeit schon lange her. Immerhin kenne ich durch diesen Bericht von damals einen weiteren Platz, an dem Grafikdesigner auch Arbeit finden können. Und ja, ich gebs ja zu: Niedlich sind sie schon.